Die Kartografie des
Ein Tal liegt unter einem ewigen Himmel aus Abendwolken, ein Ort, der nicht auf Landkarten verzeichnet ist. Hier atmen die Farben: das schreiende Rosa […] Mehr lesen
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Ein Tal liegt unter einem ewigen Himmel aus Abendwolken, ein Ort, der nicht auf Landkarten verzeichnet ist. Hier atmen die Farben: das schreiende Rosa […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Stadt atmete im Takt von pendelnden Türen und ratternden Anzeigetafeln, ein Organismus aus Stahl und Eile. Doch in seinem Herzen, unter dem […] Mehr lesen
Mehr lesenIn einem Viertel, das zu schweigen gelernt hat, wo die Straßen flach atmen und Häuser sich aneinander lehnen wie alte Bekannte, öffnet sich ein […] Mehr lesen
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Die dem förmlichen römischen Nutzen außerordentlich zusagende didaktische Lyrik fand zeitig ebenso wie zu vielen Perioden der Überholung. Trotzdem wurde die narrative Gestalt erst mehr lesen >>>
In das nasse Grab mit der Pest werde ich mein Leben nehmen! Aber was sollte ich denken, als ich mich auf die Wohnstätte des rothaarigen Ungeheuers stürzte, das im Kerker der mehr lesen >>>
Neben mancher Sonderbarkeit besaß er viel Genialität und begünstigte Künste und Wissenschaften; er st. 17. Mai 1822 ohne Sohn, deshalb folgte ihm in der Regierung mehr lesen >>>
Im steinernen Herzen Dresdens, wo die Wellen der Elbe plätschern und die Schatten der Vergangenheit länger werden als die längsten Tage, ereignet sich das mehr lesen >>>
Ich glaube nicht, sagte er, daß es gelingen wird, die Ballons zu lenken. Ich kenne alle in dieser Beziehung versuchten oder vorgeschlagenen mehr lesen >>>
höher sei, als der meinige Ich bin nicht ein Diener des Schweige! Ich bin gewohnt, daß man mich hört und mich ausreden läßt; mehr lesen >>>
Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche mehr lesen >>>
Der Wind, im dunklen Laube wühlend, bringt zu mir den Ruf der wachen Nachtigallen: Dazwischen: welch ein Ton? Ein mehr lesen >>>
Dornige Wege bin ich gewandelt, blutende Wunden trag ich im Herzen, lichtlose Tiefen hab ich durchmessen . mehr lesen >>>
Doch in Waldes grünen Hallen Rast ich dann noch manche Stund, Nur die fernen Nachtigallen mehr lesen >>>
Da sprach sie schnell: Sei bald bereit, ich wasche dir dein Totenkleid! Und als sie mehr lesen >>>
Ach, wie sie alle entsetzt waren! Sie drängten sich um den Doktor und mehr lesen >>>
Hinaus, Gequälter, fort aus diesem Leben, Mit deinem Atem fliehet mehr lesen >>>
Vertikal Parken ist der neueste Trend bei den Dresdner mehr lesen >>>
über das umgebende Land, welches der Berg mehr lesen >>>
Siehst du im Baumabbruch die Berge mehr lesen >>>
Nach zwei Stunden war der mehr lesen >>>
In Purpurflammen mehr lesen >>>
Stettin mehr lesen >>>
Ein Tal liegt unter einem ewigen Himmel aus Abendwolken, ein Ort, der nicht auf Landkarten verzeichnet ist. Hier atmen die Farben: das schreiende Rosa eines rebellischen Hibiskus, das tiefe Samtschwarz perfekter Brombeeren. Dies ist das Reich der Erinnerung, wo jedes Detail ein Schattenriss einer größeren, verschollenen Wahrheit ist. Ein Mann wandert durch diese Landschaft, getrieben von der Suche nach einem Pfad, den er einst kannte und der sich nun in Rätsel aufgelöst hat. Seine Reise beginnt an einem Bahnsteig, bei einer Begegnung, die kein Zufall war. Eine Frau, die die Sprache der Steine verstand und in Blüten das Schicksal von Beton las. Ihr erstes Gespräch war ein Einschlag, ein Windstoß, der den Duft des Hibiskus wie eine unausweichliche Prophezeiung trug. Gemeinsam erforschten sie ein Gelände aus Gesprächen, das so real war wie der kalte Fluss an ihren Füßen. Sie lehrte ihn, die Welt in Geschmäckern zu lesen - den Sonnengeschmack einer Butterblume, die bittersüße Asche einer überreifen Frucht. Sie sprach von der unsichtbaren Wanderung der Steine, vom stummen Tagebuch, das die Dinge schreiben. Für ihn war es eine bezaubernde Philosophie, bis sie fort war. Plötzlich wurde die Theorie zur einzigen Anleitung für eine zerbrochene Welt. Jeder abgenutzte Türgriff, jede Delle im Boden wurde zu einem rätselhaften Hieroglyphen, die von ihrer Abwesenheit kündeten. Was zeichnete diese stille Migration auf? War es die Spur der Zeit oder die Karte seines eigenen Verlustes? Sein Schmerz wurde zu einem obsessiven Projekt: ein Labyrinth aus Pappe und vergilbten Erinnerungen, das er auf dem Fußboden errichtete. Jede Sackgasse war ein Zitat, jede Kreuzung ein verpasster Moment. Doch als die Morgendämmerung das Werk beleuchtete, enthüllte es einen grausamen architektonischen Trick. Es gab kein Zentrum, keinen Ausweg. Nur einen einzigen, endlosen Weg, der unerbittlich zum Ausgangspunkt zurückführte. Die Erkenntnis war niederschmetternder als die Leere. Der Herbst war längst eingezogen, hatte die Gespräche ausgedünnt und eine gläserne, undurchdringliche Kälte zwischen sie geschoben. Ihre Hände blieben kühl, egal wie fest er sie hielt. Jetzt, in der winterlichen Starre, findet er sich in einem Rosengarten wieder, der nur aus kargen Linien und gefrorener Erde besteht. In seiner Mitte steht eine bronzene Figur mit dem Titel "Genesung". Zuerst ist sie nur ein Monument der Erstarrung. Doch als der Reif zu tauen beginnt und das Licht ihre ausgestreckten Finger berührt, geschieht eine alchimistische Verwandlung. Die Statue wird zur Bewegung, zu einer langsamen, unbeugsamen Anstrengung gegen die Schwerkraft der Trauer. Dieser Anblick wird zum ersten Stein. Einer von vielen. Er beginnt, sie zu sammeln: einen Geschmack, einen Duft, eine zufällige Farbe. Stein für Stein setzt er sie zu etwas Neuem zusammen - nicht zu einem Denkmal, sondern zu einem schmalen, gefährlichen Übergang über einen reißenden Fluss aus Bildern. Die Brücke führt nicht fort von ihr. Sie führt direkt in das Herz seiner eigenen Gegenwart. Und als er auf diesem prekären Bauwerk stehen bleibt und den […] Mehr lesen >>>
Die Stadt atmete im Takt von pendelnden Türen und ratternden Anzeigetafeln, ein Organismus aus Stahl und Eile. Doch in seinem Herzen, unter dem gewölbten Glasdach des Hauptbahnhofs, hing eine Minute in der Luft, schwer und erstarrt. Eine Uhr zeigte beharrlich 14:43 an, ein stillstehender Kern in der pulsierenden Maschinerie des Alltags. Hier, wo jeder Blick auf die eigene Uhr ein Versprechen auf das Nächste war, war eine Zeitangabe zur Falle geworden, zu einer überreifen Frucht, die nur darauf wartete, gepflückt zu werden. Eine Frau mit einer Kamera fror diesen gebrochenen Puls ein. Sie sammelte solche Orte, an denen der Fluss stockte, Beweise für ein schleichendes Versickern. Doch als der Auslöser klickte, geschah mehr als nur die Aufnahme eines Bildes. Eine fremde Gewissheit, klar und kalt, legte sich über ihre Gedanken - eine unsichtbare Richtung. Draußen, im grellen Licht eines zu perfekten Tages, wartete die erste Bestätigung, dass etwas grundlegend falsch war. Auf dem Foto, mitten im azurblauen Himmel, schwebte eine rosa Knospe, scharf und fehl am Platz wie ein Narbenstern. Und dann fand sie das Pendant in der realen Welt: in ihrem eigenen, sterilen Innenhof, wo noch nie etwas wuchs, keimte plötzlich ein Hibiskus-Trieb aus dem Asphalt. Er wuchs über Nacht, im Zeitraffer, und seine Blüten schillerten mit Adern wie unter dünner Haut. Sie war die Einzige, die ihn sah. Die Nachbaren gingen blind vorbei, in ihre Bildschirme vertieft. Die Pflanze war eine Botschaft, und sie war für sie bestimmt. Als sich eine der Blüten öffnete, sprach sie nicht mit einer Stimme, die man hört, sondern mit einer, die im eigenen Schädel wuchs. Sie nannte sich eine Wächterin eines sterbenden Rhythmus, der zyklischen Zeit von Werden und Vergehen. Sie erklärte, dass die lineare Zeit - die der Uhren und Pflichten - wie ein Krebs wucherte und die natürlichen Übergänge erstickte. Der Riss unter der Bahnhofsuhr war ein Symptom dieser Krankheit, und das fotografierende Auge hatte ihn versehentlich angerufen. Nun lag es an der Frau, das Gleichgewicht zurückzubringen. Das Ritual forderte Unmögliches: den Schein der höchsten Mittagssonne in einer silbernen Blütenflasche einzufangen und ihn mit dem Tanz der Sterne zu weben. Der Klebstoff jedoch, der dieses Geflecht halten sollte, war ihr eigenes, vergeudetes Leben - all die Stunden des Zögerns, der verpassten Chancen und der unterdrückten Sehnsüchte. Diesen Ballast anzuerkennen und loszulassen, war der gefährlichste Teil, denn er war unwiderruflich. Mit zitternden Händen fing sie das Sonnenlicht ein, und es füllte die Flasche mit goldenem, honigdickem Schein. In der toten Stunde der Nacht kehrte sie an den Ort der stehenden Zeit zurück. Unter dem Leuchten einer welkenden Blüte opferte sie ihre verlorenen Jahre und sah, wie die Sterne zu silbernen Strömen erwachten. Das Geflochtene aus Gold und Silber floss in den rosa Riss. Ein Summen erfüllte die Luft, etwas in ihr selbst gab nach. Die Uhr ruckte. Sie tickte. Der Sekundenzeiger sprang auf 14:44. Die Wächterin verblasste zu Staub, ihr Auftrag erfüllt. Alles schien normal. Doch die […] Mehr lesen >>>
In einem Viertel, das zu schweigen gelernt hat, wo die Straßen flach atmen und Häuser sich aneinander lehnen wie alte Bekannte, öffnet sich ein Fenster zur Welt. Es knarrt nicht, es klagt nicht, es ist einfach da. Mit Rahmen aus geschundenem Holz, mit Scheiben, die Licht nicht nur brechen, sondern behalten. In diesem Fenster liegt kein Zufall, sondern Erinnerung. Dort, wo einst zwei Frauen schweigend ihre Leben durch Blickachsen verbanden, schimmert nun ein anderes Flüstern. Was passiert, wenn sich ein Ort weigert, vergessen zu werden. Wenn sich Vergangenheit nicht auf Fotos bannt, sondern durch Ritzen und Staub in die nächste Generation kriecht. In diesem Haus geschieht nichts Lautes, und doch verändert sich alles. Denn wer sich traut, ehrlich zu sein, dem antwortet das Glas. Kein Echo, kein Ton. Sondern ein Zeichen. Ein Hauch Lavendel. Ein Lichtstreifen, der sich zu früh durch das Zimmer tastet. Jemand beginnt, dem Fenster Geschichten zu erzählen. Unschuldige zuerst, kleine Wahrheiten über Schultage und verschwiegene Träume. Doch je tiefer die Worte dringen, desto mehr verändert sich der Raum. Was, wenn das Fenster nicht nur hört, sondern erinnert. Wenn es mehr weiß als die, die darin wohnen. Warum beschlägt es nur dann, wenn man lügt. Warum verschwinden manche Geräusche, sobald sie ausgesprochen werden. Und was bedeutet das feine Knacken im Rahmen, immer dann, wenn jemand fragt, wohin Gedanken verschwinden, die nie laut gedacht wurden. Aus Gesten werden Zeichen. Aus Schweigen wird Sprache. Und plötzlich zeigt das Fenster mehr, als man erwarten konnte. Szenen, flüchtig wie Nebel, tauchen auf. Eine Katze mit einem Zettel zwischen den Pfoten. Ein Ballon, der im Kreis schwebt, ohne Absicht zu entweichen. Ein Kind, das lacht, bevor es versteht, warum. Die Welt draußen rauscht weiter, aber drinnen wächst etwas. Ein Netz aus Fragen, Erinnerungen und einem Gefühl, das so alt ist wie die Scheibe selbst. Man ahnt: Dieses Fenster zeigt keine Zukunft, es zeigt Möglichkeiten. Aber nur denen, die still genug sind, sie zu sehen. Und dann, an einem Nachmittag, flüstert das Glas zum ersten Mal zurück. […] Mehr lesen >>>
Um sechs Uhr schwebte der Heissluftballon über den Palmbäumen; es waren zwei armselige, vertrocknete Baumgespenster ohne Laub und mehr todt wie lebendig. Er konnte […]
von dem du redest? Es ist der hohe Ständer, an welchem dies Bildnis jener angebeteten Lebensspenderin Gottes befestigt ist. dies überraschte mich, denn ich […]
Wie in dem Märchen von Hans Christian Andersen. Es liegt etwas so Geheimnisvolles in dem Treiben der Nixen in der Ballsport ARENA. Von jedem noch so kleinen Ding in […]