Vom Summen der Stadt und
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Mehr lesenIn Halle wandelt das Echo vergangener Nächte durch die krummen Gassen und schattigen Winkel der alten Stadt. Da wo sich Pflastersteine wie Runen […] Mehr lesen
Mehr lesenEine ganze Zivilisation lebt im Schatten eines Monuments der Niederlage. Der erstarrte Leib einer Göttin überspannt den Horizont, ein kolossales […] Mehr lesen
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Lebensmittel lagern für uns in den Kaminen, denn Sie sollen immer wissen, Mr. Cyrus, daß wir da unten im Süden ein Haus haben mit Stuben, Lagerstätten und Feuerherd, in der mehr lesen >>>
Schon dreißig Jahre hab ich nun gelitten, Den schweren Kampf mit dem Geschick gestritten, Doch nun lohnt meinen Leiden Götterlust. Empfangt denn meinen Leib, ihr schwarzen mehr lesen >>>
von den Wittenbergischen Ultras als Palladium als der reinen Lehre verehrt und als ein rechter Prüfstein für das volle Maß der Rechtgläubigkeit angesehen ward, mehr lesen >>>
Jeder will dem Geiger reichen nun sein Scherflein auf die Hand, da vergeht ihm gleich sein Streichen, und fort ist der Musikant. Und sie sehn ihn fröhlich mehr lesen >>>
waren sämtlich mit vieler Pracht gekleidet, so daß es scheinen konnte, als sei auf dem Orte, wo sie standen, ein mit gestickten Figuren in Gold mehr lesen >>>
diesen pestilentialischen Nebel hindurch. Das Land veränderte sich merklich. Es kommt in Afrika häufig vor, daß eine ungesunde Gegend mehr lesen >>>
Unaufhaltsam schob sie Andreas in Richtung Ärztezimmer. Sie ließ ihn nicht los, legte ihr gesamtes Gewicht gegen seinen mehr lesen >>>
und gingen fort, um den Onkeln Gruß, Küsse und die Nachricht zu bringen. So weit war alles gut. Die Mädchen, mehr lesen >>>
Aber auch fuer die Zukunft ward die Aufnahme bei Kerzen-Licht neu geordnet und auf wesentlich andere mehr lesen >>>
Ein düstres Phosphorleuchten in seiner Fläche wohnt, so zitternd als im feuchten Fluthgrab das mehr lesen >>>
Woher kam dieses Luftschiff, dieser Spielball des entsetzlichen Sturmes? An welchem mehr lesen >>>
Was irdisch, wurde der Erde Raub; bekränze den Hügel, - den Staub zum mehr lesen >>>
Das Wappen des Königreichs Sachsen zeigt in einem von zwei Löwen mehr lesen >>>
Ein Küßchen, das ein Kind mir schenket, das mit den mehr lesen >>>
Effendi, deine Gegenwart ist mir lieber als mehr lesen >>>
Er möcht in die Schranken reiten Und mehr lesen >>>
Jung und hohen Sinns, mehr lesen >>>
Feldein nach mehr lesen >>>
Wenn, mehr lesen >>>
New York City pulsiert nicht einfach. Es führt ein permanentes, ohrenbetäubendes Gespräch mit sich selbst - ein Gespräch aus Motorendröhnen, Klimaanlagen-Surren und dem dumpfen Bass der U-Bahn unter dem Asphalt. Doch was passiert, wenn diese Stimme plötzlich verstummt? Nicht aus technischen Gründen, sondern weil etwas sie zum Schweigen bringt? Dies ist keine Geschichte über einen Blackout. Es ist die Geschichte einer Mahnung. Die erste Warnung kommt nicht von einer Behörde, sondern erscheint in Kondensschrift auf einer U-Bahn-Scheibe: ein einziges Wort. Dann ist da der Händler an der unscheinbaren Ecke, dessen Ware aus scharfkantigen Scherben besteht und der in Rätseln spricht, die sich erst im Nachhinein entschlüsseln. Er spricht von Brücken, die ein Lied singen, bevor sie brechen. Und während der Schnee horizontal über Manhattan peitscht, bewegt sich etwas über die Brooklyn Bridge. Ein dunkler Punkt, der die Logik der Stadt außer Kraft setzt. Autos weichen, als würden sie von einer unsichtbaren Hand zur Seite geschoben, und stürzen lautlos in den eisigen Fluss. Dieser Eindringling ist kein Monster im herkömmlichen Sinn. Er ist eine Inkarnation, ein Protokoll, das in Gang gesetzt wurde. Sein Galopp ist kein Geräusch, sondern das Verschwinden von Geräusch, eine wandernde Blase absoluter Stille, die Sirenen erstickt und Lichter auslöscht. Er ist der Mahnbesuch für eine Rechnung, die niemand kannte: die exorbitante Gebühr für jede Verbindung, die diese Metropole am Leben hält. Jede Brücke, jedes Datenkabel, jeder Geldtransfer hat einen Preis, und die Stadt hat ihn über Generationen ignoriert. Die Erzählung folgt denen, die in diesen Albtraum hineingezogen werden: einer Nachtwächterin in den hallenden Säulen eines Museums, die zusieht, wie sich die Dunkelheit blockweise über den Central Park frisst; einer Community in Brooklyn, die mit schuldiger Faszination dem Untergang der glänzenden Schwester Manhattan gegenübersteht; und einem Einzelnen, der vor eine unmögliche Wahl gestellt wird. Einem rätselhaften Händler zufolge gibt es nur einen Weg, unsichtbar für diese jagende Kraft zu werden: sich vollständig zu trennen. Abzukoppeln. Eine Lücke im System zu werden. Doch was bleibt von einem Menschen, wenn er alle Verbindungen kappt, die ihn definieren? Und ist das Schweigen der Erlösung wirklich besser als das Dröhnen der Schuld? Die Antwort liegt in einer warmen Scherbe, die wie ein eigenes Herz in der Tasche schlägt, und in der gefährlichen Erkenntnis, dass manches Wissen verpflichtet. Wenn die offizielle Erklärung lautet, die Brücken seien an Materialermüdung zerbrochen, und die Stadt zurück in ihren lärmenden Rhythmus findet, weiß nur eine Handvoll Menschen die Wahrheit. Der Reiter wird wiederkommen. Und die wahre Frage ist nicht, wie man ihn aufhält, sondern wen man mit dieser Wahrheit bezahlt. […] Mehr lesen >>>
In Halle wandelt das Echo vergangener Nächte durch die krummen Gassen und schattigen Winkel der alten Stadt. Da wo sich Pflastersteine wie Runen unter bleichem Mondlicht wölben, beginnt das ängstliche Flüstern von einem Ort, den nur wenige kennen und den keiner je ganz versteht. Zwischen Geisttor und Steintor, verborgen im verwunschenen Dunst der nordöstlichen Ecke Halles, liegt ein Teich, der weder aus Quellen noch aus Regen entstanden ist, sondern aus Geschichten, die sich weigern zu sterben. Dort, wo Wasser die Gesichter der Neugeborenen spiegelt und Turmspitzen manchmal aus der Tiefe blitzen wie vergessene Kronen, beginnt eine Reise ins Unheimliche. Was, wenn das Echo deiner Schritte in einer anderen Zeit widerhallt und ein Blick in das dunkle Wasser dir nicht dein Spiegelbild, sondern dein mögliches Schicksal zeigt? Nachts schwebt eine Kutsche durch die Gassen, gezogen von Pferden, die keinen Atem zeigen und deren Hufe keine Spur hinterlassen. Eine Gräfin in Schwarz steigt aus, ihre Augen zwei leere Brunnen, ihr Ziel das Ufer jenes Teichs, den man nur bei Neumond betritt, wenn man nicht gefunden werden will. Dann - lautloses Verschwinden, kein Platschen, kein Abschied, nur ein Gefühl von Abwesenheit, das sich wie Nebel über den Verstand legt. Wer war sie, diese Frau, die sich in Glaucha ebenso zeigte wie am Gütchenteich, an Orten, die angeblich Kinder gebären, als wären sie Samen in einem nassen Garten? Ein anderer Ort, ein anderes Wunder, oder war es ein Fluch? Ein Festmahl, glitzernd, üppig, von Rausch durchdrungen, endet nicht in Trunkenheit, sondern in Furcht. Ein Pferd, das für zwanzig isst, ein Wiehern, das den Atem raubt und Gebälk erbeben lässt, eine Erscheinung, die keinem Ross mehr ähnelt, sondern einem Rätsel mit Zähnen. Was hat dieses Wesen entfesselt, wer hat es geladen, und warum verstummt das Lachen so jäh, wenn es den Saal betritt? Und wenn du dachtest, dies sei nur ein Märchen, frage dich, warum alte Hallenser bei der Geburt ihres Kindes kurz innehalten und gen Norden blicken, warum in Graditz niemand mehr über das Ross spricht, außer im Flüsterton, und warum manche Gäste ihre Kutsche lieber selbst lenken. Was verbirgt sich wirklich unter der glatten Wasseroberfläche? Warum verschwindet jede Spur der Gräfin, als hätte sie nie existiert? Und was, wenn die nächste Einladung zum Fest kein Zufall ist, sondern Teil eines alten Spiels, das du längst spielst, ohne es zu wissen? […] Mehr lesen >>>
Eine ganze Zivilisation lebt im Schatten eines Monuments der Niederlage. Der erstarrte Leib einer Göttin überspannt den Horizont, ein kolossales Mahnmal aus Stein, das von einer Macht erzählt, die so weit entfernt ist wie die Gestirne. Die Luft über der Ebene schmeckt nach Resignation und knochentrockenem Staub. Aus dieser erstickenden Hoffnungslosigkeit erwächst ein letzter, verzweifelter Plan: Ein Mann wird ausgesandt, um das zu holen, was niemand je gesehen hat, das legendäre Herz dieser toten Gottheit. Seine Mission ist einfach. Sein Weg ist es nicht. Denn der Aufstieg ist eine Reise durch die verwitterte Anatomie eines Gottes, eine grausame Kletterpartie über steinerne Gewebefalten, die einst Gewand waren, hinauf zu einem Brustkorb, der den Himmel stützt. Der Mann ist nur ein Diener, ein Werkzeug. Seine Gedanken sollten klar sein, sein Gehorsam unerschütterlich. Doch schon am Fuß des Kolosses beginnt etwas in ihm zu flüstern. Es ist nicht sein eigener Zweifel, der sich meldet. Es ist die kalte, messerscharfe Intelligenz des einzigen Werkzeugs, das man ihm mitgab. Ein schwarzer Obsidiandolch, der ihm nicht bei der Kletterei hilft, sondern ihm unablässig die Eleganz des Scheiterns, die befreiende Logik des Sturzes ins Ohr raunt. Während sich seine Hände blutig an heiligem Gestein schaben, führt er einen Krieg auf zwei Fronten: gegen die unmenschliche Steilheit des Felsens und gegen die verführerische Stimme in seinem Gürtel, die ihm versichert, dass Pflicht eine Fessel und Gehorsam die Dummheit der Schwachen sei. Was er oben findet, ist jedoch kein strahlender Schatz. Es ist eine Stille, die lauter ist als jeder Wind, eine schlichte, steinerne Wahrheit, die jede Erwartung zermalmt. In diesem Moment des leeren Gipfels und der monumentalen Enttäuschung kippt die Welt. Die simple Quest entpuppt sich als die entscheidende Prüfung, bei der es nicht darum geht, etwas zu nehmen, sondern etwas zu verstehen. Der Dolch kreischt vor Triumph oder vielleicht vor Angst. Der Diener steht vor der Wahl, die seine Priester niemals bedachten: Soll er das tun, was von ihm verlangt wird, oder das, was das letzte, leise Pochen in diesem steinernen Herz von ihm fordert? Die Rückkehr ist unausweichlich. Aber wird er mit einem Heiligtum in den Händen kommen oder mit einem Geheimnis, das sein Volk entweder retten oder für immer entzweien wird? Die Antwort liegt nicht in der Klinge, die er suchte, sondern in der Stille, die er fand, und in der Frage, ob ein Mensch, der sein Leben lang diente, den Mut hat, seinem eigenen Urteil zu folgen. […] Mehr lesen >>>
Das hatte ich weislich bleiben lassen, erwiderte der Seemann. Wenn man indeß so durchgeschüttelt wird, wie wir, kann ein so kleines Ding wohl unbemerkt abhanden […]
aber ich glaube, daß du deine besten Siege durch das Licht deines Angesichtes erringst. Ein solches Angesicht liebt man, auch wenn es häßlich ist, und alle, mit […]
Das weiß ich selber nicht, aber so hab' ich's gelesen und so müssen wir's machen! Hauswirtschaftliche Hilfe, Ho, ho, das können wir ja nicht, wenn wir nicht wissen, […]