Wenn alte Geschichten
In einem Haus, hoch über den Dächern der Stadt thront, verbirgt sich ein uraltes Geheimnis. Der Duft von längst vergangenem Papier und getrocknetem […] Mehr lesen
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In einem Haus, hoch über den Dächern der Stadt thront, verbirgt sich ein uraltes Geheimnis. Der Duft von längst vergangenem Papier und getrocknetem […] Mehr lesen
Mehr lesenStellen Sie sich eine Welt vor, in der die Kälte im Stein verwurzelt ist und die Nacht nie endet. Eine Stadt, erbaut unter einem undurchdringlichen […] Mehr lesen
Mehr lesenAn einem Sonntag, an dem die Zeit zäh wie Honig fließt und die vertrauten Wände zu drücken beginnen, beginnt eine Erkundung nicht in der Ferne, […] Mehr lesen
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Mit einem verschmitzten Lächeln und den besten Wünschen aus den geheimnisvollen Weiten der Dunkelheit,
Ihr nächtlicher Erzähler und Entdecker der Mondschein-Geschichten.
Quellenangaben:
Inspiriert von der Magie des Mondlichts und seinen geheimen Kräften.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
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Befiehl deinen Knechten, nicht aber einem freien Mann, dem du nichts zu gebieten hast! Da trat er näher an mich heran und streckte seine mächtigen Glieder. In seinen Augen funkelte mehr lesen >>>
Ich darf nicht auftun, süßes Kind, darf dich nicht hegen, dich nicht tränken . . . Ich darf an dich nur alle Nacht, nur alle Nacht in Tränen denken. Ich nahm die Laute in mehr lesen >>>
geognostisch zum linken Ufer gehörige Spaargebirge (200 m). Zu beiden Seiten der Auswahl Elbe von Tetschen abwärts bis Pirna bildet das Elbsandsteingebirge oder die mehr lesen >>>
Die Sonne, eine tägliche Garantie am Himmel des kleinen Lauterbachs, versagte an jenem Morgen schnöde ihren Dienst. Nicht, weil Wolken sie verschluckten, mehr lesen >>>
Vor über hundert Jahren eröffnete der berühmte Arzt und Naturheilkundler Heinrich Lahmann das Lahmann-Sanatorium. Eine Kur- und Heilstätte, die mehr lesen >>>
In Lille, wo niemand den Wunsch danach verspürt, darf man nicht zu den eigentlichen Denkmälern, in Paris auch nicht. Aber es ist ganz mehr lesen >>>
brauchten sie nun blos das Plateau etwa eine Meile weit schräghin zu überschreiten und an der Biegung der Mercy mehr lesen >>>
unter denen mir F. Heilbuths "Doppelte Nelken" und J. L. Hamons "Ringelreihen" als die bedeutendsten erschienen sind, mehr lesen >>>
Joe stürzte wie närrisch auf die zerstreut umherliegenden Stücke zu und Kennedy zeigte eine nicht viel mehr lesen >>>
Das Brot war hart aber dafür gut gewürtzt und nach langem Kauen schmeckte es Merian sogar auch mehr lesen >>>
Vom Schlafe bin ich jäh erwacht: es heult mein Hund in dunkler Nacht. Er heult im mehr lesen >>>
Diese gute Wirkung der stürmischen Wellen muß aber durch eingestreute mehr lesen >>>
Ein eisiger Wind peitschte gegen die vernagelten Fensterläden, mehr lesen >>>
und sehr rechtzeitig, zumal für einen, der Zeichen mehr lesen >>>
Um sechs Uhr schon am andern Morgen sind wir mehr lesen >>>
Nachts in stummer Kammer lag ich mehr lesen >>>
Wie die Stille der Berge mehr lesen >>>
Es hüpfen herbei mehr lesen >>>
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In einem Haus, hoch über den Dächern der Stadt thront, verbirgt sich ein uraltes Geheimnis. Der Duft von längst vergangenem Papier und getrocknetem Lavendel umhüllt jenen Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint. Dort, in einer Welt aus staubigen Büchern und schweigenden Wänden, beginnt eine seltsame Transformation. Ein unvollendetes Manuskript, dessen Seiten aus der Zeit gefallen sind, birgt die Macht, die Grenzen zwischen dem Erzählten und dem Erlebten aufzulösen. Ein Flüstern, das aus dem Papier steigt, wird zur Vorahnung einer drohenden Verschiebung der Wirklichkeit. Es kündigt eine Geschichte an, die sich nicht normal lesen lässt, sondern eine, die aktiv geformt werden muss, um das unheilvolle Schicksal abzuwenden. Derweil die Worte des fragmentarischen Werkes zum Leben erwachen, finden sich sieben Gestalten aus einer anderen Epoche in den chaotischen Niederungen der modernen Welt wieder. Ihre Ankunft ist ein Sturm aus Missverständnissen und Tollpatschigkeit, ein groteskes Schauspiel, das sie in eine heruntergekommene Dachwohnung verschlägt - die sie, in ihrer naiven Wahrnehmung, für ein riesiges Vogelhaus halten. Sie stolpern durch die Fallstricke des Alltags, versuchen, geheimnisumwitterte "Zaubertöpfe" zu beherrschen und mit flackernden Bildschirmen zu kommunizieren, deren Geheimnisse sie mit altmodischen Beschwörungen zu lüften versuchen. Jedes ihrer absurden Abenteuer, jede ihrer ungelenken Handlungen, spiegelt sich auf den Seiten des Manuskripts wider, das in der Ferne von einer zurückgezogenen Schreiberin bearbeitet wird. Doch dies ist kein Zufall. Eine unsichtbare Kraft treibt die Feder, die die Erlebnisse dieser skurrilen Figuren festhält. Die Linien zwischen dem, was geschrieben wird, und dem, was geschieht, verschwimmen zunehmend. Die Schreiberin, gefangen zwischen den Zeilen eines Manuskripts, das sich selbst zu schreiben scheint, muss erkennen, dass sie die fehlenden Kapitel nicht nur entdeckt, sondern erschafft. Ihre Worte sind der Schlüssel zur Stabilität einer Realität, die zu zerbröseln droht. Welche Verbindung besteht zwischen diesem federgleichen Haus, dem alten Manuskript und den sieben verirrten Seelen, die sich durch die Absurditäten der Gegenwart kämpfen? Und was geschieht, wenn die letzten Seiten ungeschrieben bleiben? Das Schicksal zweier Welten hängt davon ab, ob die verschollenen Geschichten rechtzeitig vollendet werden, bevor das unausweichliche Chaos die Oberhand gewinnt. […] Mehr lesen >>>
Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Kälte im Stein verwurzelt ist und die Nacht nie endet. Eine Stadt, erbaut unter einem undurchdringlichen Himmel, in der die Erinnerung an die Sonne zu einem verbotenen Märchen verblasst ist. Hier ist Licht nicht einfach Illumination; es ist die hartnäckigste Währung, das brutalste Werkzeug der Macht. Es fließt nicht frei, sondern wird von einer unsichtbaren Oligarchie aus unterirdischen Kraftwerken in die Adern der Stadt gepumpt, ein Gnadenakt, der jeden Abend neu verteilt wird. In dieser erstarrten Welt definieren künstliche Laternenkreise nicht nur Straßen, sondern Schicksale. Wer innerhalb ihres Scheins lebt, gehört zur Zivilisation. Wer draußen im Dunkel zurückbleibt, gehört den Gespenstern, der Kälte und dem Gesetz der eigenen Verzweiflung. Jeden Abend steigt eine einzelne Person in den gläsernen Kontrollturm, blickt auf das schlafende Häusermeer aus Schwarz und trifft die Wahl. Mit einem einzigen, metallischen Klicken eines Hebels werden ganze Viertel ausgelöscht oder ins künstliche Dasein gerufen. Es ist ein gottgleicher Akt, der routiniert, fast gleichgültig vollzogen wird. Doch was, wenn in der Brust dieser Person ein Funke des Widerstands glimmt? Was, wenn die Last der Entscheidung einen unheilbaren Riss verursacht, durch den eine verbotene Ahnung sickert? Es gibt ein altes Gerücht, ein Flüstern in den katakombenartigen Gassen, wo das Laternenlicht nicht hinfällt. Von einem anderen Licht, das nicht von unten kommt, nicht kontrolliert, nicht geteilt werden kann. Ein kaltes, schonungsloses Licht, das einst über den Dächern stand und alles gleichermaßen bedeckte - die Türme der Mächtigen wie die Ruinen der Armen. Die Herrschenden brandmarken es als Wahn, als gefährliche Krankheit. Doch in den tiefsten Schatten formt sich etwas. Eine Bewegung, die nicht mit Fackeln, sondern mit Spiegeln kämpft. Sie sammeln nicht Waffen, sondern Fragmente einer vergessenen Technologie und träumen von einer Maschine, die den Himmel selbst zu ihrem Verbündeten machen könnte. Die Entscheidungsträgerin im Turm spürt den Druck von beiden Seiten: die eisige Strenge des Regimes, das sie als Werkzeug benutzt, und den verführerischen, gefährlichen Ruf der Wahrheit aus der Finsternis. Ihre Loyalität wird zu einem schmalen Grat über einem Abgrund. Wenn sie stürzt, reißt sie die fragile Ordnung der gesamten Stadt mit sich. Jede Nacht wird zur Prüfung. Jeder Druck auf den Hebel fühlt sich wie ein Schritt auf dünner werdendem Eis an. Und dann kommt der Moment, in dem eine einfache, physikalische Bewegung - das Umschalten eines Kontaktes - keine Routine mehr ist, sondern eine Revolution. Was passiert, wenn das Herz der Maschinerie, der immer erleuchtete Bezirk der Herrschenden, plötzlich verdunkelt wird? Wenn das Symbol der Kontrolle selbst in undurchdringliche Schwärze fällt? Es ist der Funke, der den Krieg der Lichter entfachen kann. Eine Jagd beginnt, nicht durch helle Straßen, sondern durch das vergessene Labyrinth unter der Stadt, wo das wahre Dunkel wohnt. Das Ziel ist nicht die Flucht, sondern die Rückeroberung einer […] Mehr lesen >>>
An einem Sonntag, an dem die Zeit zäh wie Honig fließt und die vertrauten Wände zu drücken beginnen, beginnt eine Erkundung nicht in der Ferne, sondern direkt vor der Haustür. Dort, wo die Hepkestraße auf die Enderstraße trifft, hinter der glatten Fassade der Pegasus Residenz und dem stummen, ehemaligen Krankenkassengebäude - dessen Fenster heute auf Stofftiere und rätselhafte Stoffballen herabblicken, einen ganzen Stoffmond bergend -, verzweigt sich das Gewöhnliche. Ein Weg löst sich von der Bärensteiner Straße, lässt den Sportplatz links liegen und führt in ein anderes Dresden. Ein Dresden der unsichtbaren Grenzen und leisen Überreste. Es ist eine Route, die an Frauensteiner Platz und Zschirnsteinstraße vorbei in ein Labyrinth aus Hockstein- und Zirkelsteinstraße mündet. Ein Weg, der eine Wahl fordert: links nach Seidnitz oder geradeaus über die Brücke. Wer die Brücke wählt, betritt eine vergessene Zone. Der Grabenwinkel am Blasewitz-Grunaer Landgraben umschließt ein Geheimnis: die Schieferburg. Dieses Gebäude ist kein Haus im herkömmlichen Sinn. Es ist ein Ausbruch, eine architektonische Halluzination aus bunten Scherben und schiefen Türmen, die auf einer alten Bauschuttdeponie wurzelt. Was trieb die Erbauer an, hier, an diesem unscheinbaren Ort, ein Märchen aus Ziegel und Mörtel zu errichten? Und welches Echo ihrer Träume hallt noch heute in den Wänden nach, vermischt mit den Stimmen der Jugend, die hier nun einzieht? Der Weg führt weiter, an kleinen Brücken, vorbeilaufenden Hunden und trauerweidenumstandenen Ufern entlang, bis sich das Grün weitet. Der Rothermundtpark. Doch diese Idylle ist trügerisch. Unter den sanften Hügeln und gepflegten Wegen schlummern die Grundmauern einer verbrannten Villa und das verwitterte Gedächtnis eines Krieges. Der Park ist ein Palimpsest, auf den jede Epoche ihre eigenen Verheißungen und Traumata geschrieben hat. Wer hier spaziert, spaziert über Schichten unerzählter Geschichten. Diese Tour ist mehr als ein Spaziergang. Sie ist eine Einladung, die Oberfläche des Urbanen anzukratzen. Sie folgt der These, dass der größte Reichtum einer Stadt nicht in ihren Hauptattraktionen liegt, sondern in den Zwischenräumen, den Narben der Geschichte und den Orten stiller Verwandlung. Es ist eine Suche nach der Seele eines Stadtteils, die sich in der kathedralenhaften Stille eines Betriebshofs, im verschenkten Grün eines längst vergessenen Kommerzienrats und im kaleidoskopischen Licht eines Jugendzentrums offenbart. Was werden Sie finden, wenn Sie Ihren gewohnten Pfad verlassen und die erste unscheinbare Abzweigung nehmen? Welche verborgene Welt schlummert vielleicht nur einen Steinwurf von Ihrer eigenen Haustür entfernt? Ab Hepkestrasse Ecke Enderstraße, Neubau Pegasus Residenz an der Schmiedebergerstraße, rechts ehemalige Krankenkasse mit Eigentumswohnungen, Stofftiere und Stoff und Stoff Mond, Bärensteiner Straße, links Sportplatz, rechts zum Frauensteiner Platz, Ecke Zschirnsteinstraße, Hocksteinstraße, Zirkelsteinstraße, links führt ein Weg nach Seidnitz, geradeaus über die Brücke gehen, Grabenwinkel am […] Mehr lesen >>>
ausgemacht. So liefen wir denn weg und krochen in eine Art Rumpelkammer, die wir früher schon ausspioniert hatten und in der Haufen alter Stiefel, Lumpen, zerbrochene […]
Willkommen, froh willkommen, Freundinnen, hold und fein! Willkommen edle Frauen und Herren! Nur herein! Auch Gruss den Musensöhnen, von edlem Blut entstammt! Zu dienen […]
Aber dorten, siehe! siehe! Dorten aus der Marktkapelle, Im Gewimmel und Gewoge, Strömt des Volkes bunte Menge. Blanke Ritter, schmucke Frauen, Hofgesinde, festlich […]