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Ein Brief mit goldenen

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Die Landschaft trägt

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Reise durch den Schilderwald der Neustadt zwischen Asphalt und Zeichen der Irrungen und Wirrungen.

Die Reise beginnt mit einem Brief.

Der Himmel über Dresden hatte an diesem Tag die Farbe von ausgeblichenem Kupfer, und die Hitze stand in den Straßen wie ein Gast, der nicht mehr gehen will. Ich hatte eigentlich nur einen Brief einwerfen wollen, aber dann begann die Reise.

Einladung in den Dschungel.

Der Asphalt klebte an meinen Schuhen. Jeder Schritt zog ein leises, widerwilliges Schmatzen nach sich, als wollte die Stadt mich festhalten. Ich blieb an der Ecke Rothenburger Straße stehen, wo die Schilder aus dem Boden schossen wie seltsame, metallene Pflanzen: Stopp, Vorfahrt, Einbahnstraße, Fahrrad frei, Anlieger frei, Durchgang verboten. Ein ganzer Wald aus Blech und Reflexfarbe, und ich in der Mitte, ein Stadtflaneur, der sich plötzlich wie ein Forscher vorkam, der ohne Machete in den Dschungel geraten ist. Ein Schild wies nach links, ein anderes nach rechts, ein drittes zeigte in eine Richtung, die es gar nicht gab. Ich stand da und wartete auf eine innere Stimme, aber die hatte wohl gerade Mittagspause. So kann es nicht weitergehen. Die Schatten der Schilder zeichneten geometrische Muster auf die heißen Gehwegplatten, jene großformatigen Quadrate, die die Dresdner liebevoll Schweinebauch nennen. Kreise, Dreiecke, Rechtecke überlagerten sich, ein Labyrinth aus Licht und Beton. Ich machte einen Schritt, und das Muster verschob sich. Wieder ein Schritt, und ich war mir nicht mehr sicher, ob ich mich vorwärts oder im Kreis bewegte. Eine Frau mit Fahrrad schob sich an mir vorbei, warf einen Blick auf die Schilder, nickte kurz und fuhr los. Sie wusste, wohin. Ich beneidete sie um diese Sicherheit. In meinem Kopf hingegen herrschte ein großstädtisches Rauschen, das Summen von tausend Möglichkeiten, die sich gegenseitig blockierten. Vielleicht, dachte ich, bin ich nicht der Entdecker dieses Dschungels. Vielleicht bin ich das verwirrte Wild.

Die Magie der Irreführung.

Ein paar Straßen weiter kam ich zu einer Kreuzung, die wie ein Versuch aussah, die Stadt mit einem Kartenspiel zu verwalten. Fünf Straßen trafen auf einen Kreisverkehr, und um den Kreisverkehr herum standen Wegweiser, so viele, dass man meinen konnte, sie hätten sich hier zur Hauptversammlung getroffen. Ein dicker Mast aus Metall ragte empor, und an ihm hingen Hinweise: Neustadt, Albertplatz, Alaunpark, Bautzner Straße, und darunter, ganz klein, ein Hinweis auf ein Museum, das schon seit zehn Jahren geschlossen war. Ich trat näher, um die Beschriftung zu entziffern, und bemerkte, dass jemand mit schwarzem Edding einen Pfeil durchgestrichen hatte. Darunter stand mit Kugelschreiber: lohnt nicht. Ich musste lachen. Da hatte jemand die Stadt korrigiert, hatte die offizielle Beschilderung für überflüssig erklärt und eine eigene Orientierung eingeführt. Eine subversive Handlung, die mich neugierig machte. Wer war dieser Mensch? War er einfach nur wütend, oder hatte er eine tiefere Erkenntnis gewonnen, die mir noch fehlte? Ich drehte mich im Kreis und spürte, wie die Hektik der Großstadt in mir aufstieg. Autos rauschten vorbei, jedes mit einem eigenen Geräusch, ein Flickenteppich aus Motoren, Kupplungen und gelegentlich einem wütenden Hupen. Die Schönheit der Metropole, dachte ich, ist vielleicht ihre Unverschämtheit: sie zeigt dir alle Wege, aber sie sagt nicht, welcher der richtige ist. Der Edding-Pfeil war mein erster Freund in dieser Stadt.

Was die Pferde erzählen.

Die Neustadt hat ein Gedächtnis, nur spricht es nicht in Schildern. Es spricht in Fassaden, in den unterschiedlichen Pflastersteinen, in den Hausnummern, die mal hoch, mal tief angebracht sind, je nachdem, welche Epoche sie zuletzt gesehen haben. Ich ging in eine Seitenstraße, die von sanierten Häusern und einem Hinterhof voller Graffiti gesäumt war. An der Ecke Alaunstraße und Sebnitzer Straße blieb ich stehen, denn da stand ein Gebäude, das ich wiedererkannte, obwohl es sich verändert hatte. Früher, in den siebziger Jahren, hieß es Goldene Hufeisen, aber niemand sagte das. Das war die Happeldiele, weil es dort Pferdefleisch gab, gebraten, mit Zwiebeln und einer Soße, die einem die Seele aus dem Leib kochte. Ich aß dort einmal in der Woche, für wenig Geld, und das hat mich stark gemacht, dass ich heute noch gut herumtraben kann. Eine seltsame Dankbarkeit, aber die Heimat ist voller seltsamer Dankbarkeiten. Jetzt war in dem Haus eine italienische Kneipe, davor standen junge Leute mit Aperol Spritz. Kein Schild erinnerte an die Happeldiele, kein Wegweiser deutete auf die Zeit hin, als hier die Alt-Neustädter Stammtische saßen und sich die Szene nach der Wende traf, bevor sie saniert und neu erfunden wurde. Ich stellte mir vor, wie ich damals die schwere Holztür öffnete, den Geruch von Bratfett und Zigarettenrauch einatmete, mich auf einen der wackeligen Stühle setzte und der Wirt mir ohne Bestellung einen Teller hinstellte. Er wusste, was ich wollte. Das war eine Art von Wegweisung, die kein Verkehrsschild bieten konnte. Später entdeckte ich eine verwitterte Werbung an einer Giebelwand: VEB Kraftverkehr Dresden. Die Buchstaben waren halb übermalt, aber noch zu erkennen. Die DDR hatte ihre eigene Sprache der Schilder gehabt, eine andere Farbe, eine andere Form. Und davor die Nazis, und davor das Kaiserreich. Jede Schicht dieser Großstadt hatte ihren eigenen Wegweiser-Stil hinterlassen, als hätten Generationen von Stadtplanern versucht, die Zukunft zu ordnen, und am Ende nur ein Sammelsurium aus Vergangenheit hinterlassen. Ich lehnte mich an einen Laternenmast, der so krumm war, dass er aussah, als würde er gleich umfallen. Ein Mann mit Einkaufstüten kam vorbei, sah mich an und sagte: Suche was Bestimmtes? Ich schüttelte den Kopf. Ich suche gar nichts mehr. Das war eine Lüge, aber sie klang gut. Er zuckte mit den Schultern und verschwand um die Ecke. Ich stand noch eine Weile und starrte auf die VEB-Buchstaben. Dann ging ich weiter, ohne genau zu wissen, wohin.

Der Klang der Zeichen.

An der Ecke Alaunstraße, direkt vor einem Café, dessen Tische bis auf den Gehweg ragen, hielt ich inne. Eine Straßenmusikerin spielte Cello, den Kasten vor sich auf dem Boden, und ihre Musik breitete sich aus wie eine zweite, fließende Schicht über den Schilderwald. Die Töne machten die starren Metalltafeln plötzlich beweglich. Ein Schild mit der Aufschrift Tempo 30 schien im Takt zu schwingen. Das Vorfahrt-achten-Schild nickte leicht mit. Ich setzte mich auf einen freien Stuhl und bestellte einen Kaffee, während die Musikerin eine Bach-Suite spielte, so langsam, dass die Melodie in die Ritzen des Pflasters kroch. Ich beobachtete die Leute: Eine Frau mit Kind, die an einem Schild mit Spielstraße vorbeiging und den Kleinen losließ. Zwei Jugendliche, die vor einem Verbotsschild für Skateboards kurz zögerten und dann doch über die Bordsteinkante sprangen. Ein Mann, der ein Paket trug und sich an einem Anlieger-frei-Schild vorbeidrückte, ohne es zu beachten. Jeder ignorierte die Schilder auf seine Weise. Ich fragte mich, ob das die eigentliche Funktion dieser Dinge war: nicht, uns den Weg zu weisen, sondern uns zu zeigen, dass wir ihn selbst finden müssen, indem wir sie missachten. Die Erkenntnis traf mich wie ein falsch geparktes Fahrrad, das ich im letzten Moment übersehen hatte. Ich lachte leise, und die Kellnerin, die mir den Kaffee brachte, lächelte freundlich. Gut, sagte sie, bei Ihnen. Ich weiß, sagte ich, und wusste noch nicht, was ich meinte.

Wo die Farbe verschwindet.

Später am Nachmittag, die Sonne stand schon tiefer, bog ich in eine Straße ein, die wie aus Versehen vergessen worden war. Hier gab es keine Schilder. Oder doch: ein einziges, halb verrostetes, das an einer Hauswand hing und die Aufschrift August-Bebel-Platz trug. Darunter war jemand mit einem Pinsel drübergegangen und hatte den Namen übermalt. Zu lesen war nur noch August. Ich zückte mein Handy, um zu sehen, wo ich war, aber der Akku war leer. Also war ich ganz auf mich gestellt. Ein seltsames Gefühl, in einer Großstadt ohne digitale Navigation. Ich spürte, wie die Frustration aus dem Vormittag zurückkam, diesmal aber gemischt mit einer Art Trotz. Gut, dachte ich, dann eben ohne. Ich ging geradeaus, vorbei an einem Haus, in dem jemand Jazz hörte, vorbei an einem Gartentor, das offen stand und in einen Hinterhof voller Sonnenblumen führte. Kein Schild sagte mir, dass ich hier nicht lang durfte. Kein Verbotsschild warnte vor Privatgrundstück. Ich ging trotzdem hinein, ein paar Schritte, bis ein alter Mann aus der Tür trat und mich ansah. Suchen Sie was? Ich wollte nur mal sehen. Er nickte, die einzig vernünftige Antwort. Schön hier, sagte er, und ich stimmte zu. Dann ging er wieder hinein, und ich stand inmitten von Sonnenblumen, die höher waren als ich. Auf dem Rückweg bemerkte ich, dass das Gartentor nun geschlossen war. Ich öffnete es und trat auf die Straße, wo mich die Schilder wieder ansprangen wie aufdringliche Verkäufer.

Eine Nacht im Labyrinth.

Die Dunkelheit kam in Dresden nicht plötzlich, sondern in einem langsamen Verblassen der Farben. Erst waren die Schilder noch grell in ihren Gelb- und Rottönen, dann wurden sie matter, und als die Straßenlaternen angingen, verwandelte sich der Schilderwald in eine Ansammlung von Schatten. Ich war immer noch unterwegs, ohne Ziel, aber jetzt trug die Stadt ein anderes Gesicht. Das Rauschen der Autos klang gedämpfter, die Geräusche schienen sich an die Häuser zu schmiegen. Die Hektik war abgeflaut, und an ihre Stelle trat eine eigenartige Magie, als ob die Metropole nun für sich selbst da war, nicht für die Menschen. An einer Brücke über die Elbe blieb ich stehen. Das Wasser glitzerte schwarz, und auf der anderen Seite erkannte ich die Silhouette der Altstadt, die wie ein gemaltes Panorama wirkte. Eine Touristengruppe hatte sich vor einem Wegweiser versammelt, der auf Englisch, Französisch und Chinesisch die Richtung zur Semperoper anzeigte. Der Führer sprach mit erhobener Stimme, und ich hörte die Worte Kultur und Geschichte. Ich stellte mir vor, wie dieser Ort vor hundert Jahren ausgesehen haben musste, ohne die Schilder, ohne die grellen Farben, ohne den Lärm. Und dann stellte ich mir vor, wie er nach dem Krieg ausgesehen hatte, in Trümmern, als die ersten Wegweiser wieder aufgestellt wurden, hastig, mit dem Versprechen, dass es weitergeht. Der Wind wehte von Osten, und ich schloss die Augen. Als ich sie wieder öffnete, waren die Touristen verschwunden, und das Labyrinth aus Zeichen lag still vor mir.

Die wundersame Reduktion.

Es war schon fast Mitternacht, als ich mich in einen Biergarten setzte, der noch geöffnet hatte. Ein paar Gestalten saßen an den Tischen, redeten leise oder schwiegen in ihr Glas. Ich bestellte ein Pils, das so kalt war, dass es mir fast die Zunge an den Gaumen fror. Ein Schild am Eingang wies auf die Hausordnung hin: Keine Hunde, kein lautes Singen, keine eigenen Speisen. Ein weiteres Schild wies auf die Toiletten, ein drittes auf den Ausgang. Ich zählte, während ich trank: Sieben Schilder in meinem direkten Blickfeld. Ich drehte mich um: noch vier. Eine Umgebung, die komplett durchgeordnet war. Und trotzdem saßen die Leute hier, tranken und unterhielten sich, als gäbe es die Schilder nicht. Sie hatten sie irgendwann ausgeblendet, hatten gelernt, nur noch das Wesentliche zu sehen: den Platz, das Bier, die Gesellschaft. Ich versuchte es ebenfalls. Ich konzentrierte mich auf den Geschmack, auf das Gefühl des Glases in meiner Hand, auf das Licht der Laterne, das durch die Bäume fiel. Nach einer Weile verschwammen die Schilder zu einem Hintergrundrauschen. Sie waren noch da, aber sie bestimmten nicht mehr mein Denken. Das, dachte ich, ist die Lösung. Nicht die Schilder entfernen, sondern lernen, sie zu übersehen. Ich trank mein Bier aus und stand auf. Der Kellner rief mir einen freundlichen Abschied nach, und ich winkte, ohne mich umzudrehen. Vor mir lag die Straße, wieder voller Zeichen, aber diesmal störten sie mich nicht. Ich ging einfach los.

Der eigene Pfad.

Am nächsten Morgen, die Sonne war noch nicht richtig hoch, stand ich wieder auf der Rothenburger Straße. Die Schilder waren noch da, genauso verwirrend wie am Tag zuvor, aber ich sah sie mit anderen Augen. Oder vielleicht sah ich sie zum ersten Mal richtig. Ich begann zu gehen, ohne auf die Pfeile zu achten. Ich folgte einem Geruch nach frischem Brot, bog links ab, wo eine Hauswand in der Sonne leuchtete, überquerte die Straße, weil mir ein Vogel auffiel, der auf einer Ampel saß. Nach einigen Minuten stand ich vor einer Bäckerei, die ich noch nie gesehen hatte, obwohl sie nur drei Straßen von meinem Ausgangspunkt entfernt lag. Ich kaufte ein Brötchen, setzte mich auf eine Bank und aß. Ein älterer Herr setzte sich neben mich, zog eine Zeitung aus der Tasche und begann zu lesen. Nach einer Weile blickte er auf und sagte: Sie sind neu hier? Ich lachte. Eigentlich nicht. Ich wohne schon seit Jahren in der Stadt. Er nickte. Ja, das macht nichts. Manchmal findet man erst nach Jahren den richtigen Weg. Er las weiter, und ich saß noch eine Weile, aß mein Brötchen und sah den Schildern zu, wie sie im Morgenlicht schimmerten. Sie hatten ihre Magie nicht verloren, aber sie hatten aufgehört, mir zu befehlen.

Der Brief bleibt in der Tasche.

Ich habe den Brief an diesem Tag nie eingeworfen. Er steckt noch immer in meiner Jackentasche, zusammen mit einer Quittung, einem Bonbonpapier und einem Stadtplan, der so zerfleddert ist, dass man die Straßennamen kaum lesen kann. Vielleicht werfe ich ihn morgen ein. Vielleicht auch nicht. Die Stadt ist geblieben, mit all ihren Zeichen. Und ich? Ich gehe jetzt anders durch sie. Nicht mehr als Navigator, nicht mehr als Suchender. Vielleicht als einer, der gelernt hat, dass die besten Wege die sind, die kein Schild verrät.


Mit herzlichem Dank und einem faszinierten Blick auf den Straßenschilderwald und der Erkenntnis im Herzen, dass der wahre Weg im Inneren liegt, grüße ich Sie herzlich aus dem Wildnis der Dresdner Neustadt. Möge Ihr eigener Pfad stets von Klarheit und der fesselnden Schönheit des Unbekannten geprägt sein. Ihr Navigator durch das Gewirr der Zeichen und Suchender im Labyrinth des Lebens.

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von der düsteren Suche nach Klarheit, an einem herbstlichen Nachmittag, im urbanen Dschungel von Dresden.
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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