Schneeflocken,
Ein Hauch von Lavendel und nassem Stein liegt über dem Elbtal an diesem Morgen. Doch etwas stimmt nicht mit diesem Frühling. Die Löwenzähne […] Mehr lesen
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Ein Hauch von Lavendel und nassem Stein liegt über dem Elbtal an diesem Morgen. Doch etwas stimmt nicht mit diesem Frühling. Die Löwenzähne […] Mehr lesen
Mehr lesenDiese Stadt war nicht nur Stein und Stahl. Sie war aus Gefühl. Ein unsichtbares, schweres Gewebe aus tausend alltäglichen Tragödien und stillen […] Mehr lesen
Mehr lesenEs beginnt nicht mit einem Schrei, sondern mit einem Auslöschen. In der gespenstischen Stille nach dem Donner, wenn das Nachbild des Blitzes wie ein […] Mehr lesen
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Mit herzlichem Dank und den besten Wünschen aus dem Reich der Sterne,
Ihr treuer Begleiter und Geschichtenerzähler.
Quellenangaben:
Inspiriert von der ewigen Flamme eine verlorene Liebe unter dem nächtlichen Firmament.
Die Biblioteca Marciana (Markusbibliothek) ist eine der größten Bibliotheken Italiens und eine der wichtigsten Sammlungen für griechische, lateinische und orientalische mehr lesen >>>
Eingeschlafen auf der Lauer Oben ist der alte Ritter; Drüber gehen Regenschauer, Und der Wald rauscht durch das Gitter. Eingewachsen Bart und Haare, Und versteinert Brust und mehr lesen >>>
Um neun Uhr nahmen die drei Reisegefährten in der Gondel Platz; der Doctor zündete sein Knallgasgebläse an und belebte die Flamme, um eine rasche Hitze mehr lesen >>>
Anfang vom Ende der Geschichte beginnt mit einem ganz normalen Treffen in den verwinkelten Gassen von Dresden Neustadt, wo die Dunkelheit flüstert und mehr lesen >>>
Balkon Tisch Stühle Seeblick mit Wald Seeblick mit Bäumen Seeblick mit Laub Seeblick mit Ostsee Ostseewellen Nirgends zeigt sich der Mensch mehr mehr lesen >>>
In den düsteren Gängen des geheimnisvollen OncoRay-Zentrums, wo Hoffnung und Verzweiflung aufeinanderprallen, wird ein Kampf gegen den mehr lesen >>>
In einer Zeit, in der die Finanzlage des Landes prekär ist, entfaltet sich ein Netz aus Macht, Intrigen und alten Gesetzen. mehr lesen >>>
Über Felsen und durch Klüfte Eilt er fort in schnellem Lauf, Anne schallt es durch die Lüfte, Nichts hält seinen mehr lesen >>>
Über die Bäume, die unter seinem Druck sich biegen, kommt der Wind herabgestürzt, fällt unter sie, mehr lesen >>>
Die Straßenbahn in zwei Teile zerrissen, ein Anblick des Grauens! Doch ich lasse mich nicht von mehr lesen >>>
Palmström reist, mit einem Herrn v. Korf, in ein sogenanntes Böhmisches Dorf. mehr lesen >>>
Vertraue! Zürne nicht mit mir! Wie könnt' ich dich verraten! Was deine mehr lesen >>>
Die Sonne stand tief über dem Horizont, als es zum ersten Mal mehr lesen >>>
Er spürte die Glut der Hitze, während er im Strom der mehr lesen >>>
Dort entwickelte der Seemann sein wirklich sehr mehr lesen >>>
Die Bilder, zumeist von einem mehr lesen >>>
Ein kalter Januarabend in mehr lesen >>>
Zimmerei Walther mehr lesen >>>
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Ein Hauch von Lavendel und nassem Stein liegt über dem Elbtal an diesem Morgen. Doch etwas stimmt nicht mit diesem Frühling. Die Löwenzähne öffnen ihre Blüten drei Stunden früher als im botanischen Kalender vorgesehen, ihre goldenen Köpfe recken sich der Sonne entgegen wie kleine, hungrige Münder. An den Ufern der Elbe haben die Weiden ihre Samenkapseln nicht wie üblich in sanften Wollflocken entlassen, sondern in scharfkantigen Spiralen, die sich wie winzige Propeller in die Luft schrauben. Beim alten Mühlrad bleibt die Zeit hängen. Jeden Morgen genau um 7:23 Uhr, wenn die ersten Sonnenstrahlen das moosbedeckte Holz treffen, bleibt das Rauschen des Wassers für exakt zwölf Sekunden stehen. Die Fische unter der Oberfläche erstarren in perfekten Formationen, ihre Schatten zeichnen geometrische Muster auf den sandigen Grund. Die alte Müllerin behauptet, dies sei der Moment, in dem der Fluss atme. Doch dieses Jahr dauert die Pause länger. Siebzehn Sekunden. Dann zweiundzwanzig. Im verwilderten Garten hinter der Mühle wächst etwas Unmögliches. Zwischen Brennnesseln und vergessenen Johannisbeersträuchern hat sich ein Gewächs aus einer anderen Zeit durch den Boden gekämpft - seine Blätter schimmern metallisch, sein Stiel trägt feine, pulsierende Adern. Die Biologin vom Naturschutzbund zuckt mit den Schultern, als sie die Probe entnimmt. "Das sollte hier nicht wachsen", flüstert sie, während ihr Thermometer an der Pflanze minus Werte anzeigt, obwohl die Aprilsonne auf uns herabbrennt. Dann beginnen die Vögel zu singen. Nicht ihr gewohntes Morgenlied, sondern etwas völlig Neues. Die Amseln im Birnbaum antworten den Meisen in perfekter Harmonie, als hätten sie über Winter eine gemeinsame Sprache gelernt. Der Dorflehrer, ein passionierter Ornithologe, zeichnet die Melodien auf - die Frequenzanalysen ergeben Muster, die an alte sorbische Volkslieder erinnern. Doch niemand im Dorf hat sie den Vögeln beigebracht. Am Abend des dritten Tages findet der Müllerjunge etwas im Fluss. Keinen Fisch, keinen Stein, sondern ein Gebilde aus verwobenem Schilf und Federn, das die Strömung nicht mitnimmt. Es sieht aus wie eine Krone. Oder ein Nest. Oder etwas, das beides gleichzeitig sein will. Als er es berührt, zuckt ein elektrischer Schlag durch seine Finger. Die Federn darin sind weder von Ente noch von Reiher - sie schimmern in einem Blau, das es in dieser Gegend nicht gibt. Und dann ist da noch das seltsame Verhalten der Bienen. Statt wie üblich von Blüte zu Blüte zu schwirren, sammeln sie sich jeden Nachmittag um 15:17 Uhr an der alten Steinbrücke. Sie formen Schwärme in perfekten Kugeln, die minutenlang regungslos in der Luft hängen, bevor sie sich abrupt auflösen. Der Imker hat seine Stöcke überprüft - der Honig schmeckt in diesem Jahr nach etwas, das er nicht benennen kann. Etwas, das an ferne Gewitter und vergessene Wälder erinnert. Aber brauchst du neue Kleidung? Brauchst du ein neues Bett? Brauchst du neue Schuhe? Sie kommen mit Gebäck und Weisheiten, in friedlicher Mission. […] Mehr lesen >>>
Diese Stadt war nicht nur Stein und Stahl. Sie war aus Gefühl. Ein unsichtbares, schweres Gewebe aus tausend alltäglichen Tragödien und stillen Verzweiflungen. Lina hatte das nie gespürt, bis sie das Collier ihrer verstorbenen Großmutter anzog. Sieben gläserne Tränen, kalt auf ihrer Haut. Plötzlich schmeckte der Kaffee nach der verlorenen Existenz des Fremden am Nebentisch. Die Backsteinmauer gegenüber stöhnte ein zweihundert Jahre altes Stöhnen in ihre Knochen. Sie war keine Bewohnerin der Stadt mehr. Sie war ihre offene Wunde, eine lebende Antenne für einen Schmerz, der nicht ihr gehörte. Die gläsernen Tränen erwärmten sich, pulsieren im Takt der fremden Qual. War es ein Fluch oder ein schreckliches Erwachen? Die U-Bahn zur Stoßzeit wurde zur Hölle. Ein Tsunami aus gebrochenen Herzen, existentieller Angst und einsamer Wut brach über sie herein. Die Tränen brannten wie Brandmale. Sie floh. Sie versuchte sich zu panzern, mit dicker Kleidung und eigener Wut. Doch der Kummer drang nicht durch Stoff. Er drang durch sie hindurch. In ihrer Verzweiflung entdeckte sie eine seltsame Führung. Eine regengefüllte Pfütze auf dem Asphalt zeigte ihr nicht ihr Spiegelbild, sondern Fragmente eines fremden, uralten Leids. Sie zeigte eine Richtung. Die Tränen summten nun, ein leiser, dringender Kompass. Sie folgte diesem Summen in ein heruntergekommenes Mietshaus, eine Treppe hinauf zu einer Tür, hinter der ein Kind leise weinte. Ohne ein Wort zu sprechen, öffnete sie sich dem Schmerz hinter der Tür. Sie ließ ihn durch sich hindurchströmen, eine bittere, erstickende Flut. Langsam, träge, sickerte diese fremde Last in die gläsernen Tränen. Die Wolken in ihrem Inneren verdunkelten sich. Im Zimmer hinter ihr verstummte das Weinen. Sie hatte nicht geholfen. Sie hatte gesammelt. Dieser Akt führte sie tief unter die Stadt, in ein vergessenes Tunnelsystem, wo blasse Flechten Licht spendeten. Ein alter Mann erwartete sie. Er erklärte nichts. Er zeigte ihr das Mahlwerk. Hier wurde der gesammelte Kummer der Stadt zu einem silbrigen Öl gemahlen, dem Fundament zugeführt. Die Freude wäre zu leicht, sagte er. Sie hielten alles zusammen. Das Collier war kein Fluch. Es war das Amt einer Sammlerin. Eine Wahl stand bevor. Sie konnte die leeren, leichten Tränen nehmen und taub werden für die Welt. Oder sie konnte sie mit dem ausgeglichenen, perlmutternen Öl der verarbeiteten Last füllen. Sie wählte das Gewicht. Die Stadt rauschte nun als gedämpftes Hintergrundrauschen an ihr ab. Sie konnte wählen, wann sie eine Hand ausstreckte. Doch in den stillsten Nächten nimmt sie das Collier ab. Sie legt es auf die Fensterbank und taucht eine Fingerspitze in den puren, ungefilterten Fluss der Millionenstadt. Für einen Moment. Dann nimmt sie das Gewicht wieder auf. Es ist ihr Amt. Es ist ihr Versuch. Und irgendwo da draußen, in der vibrierenden Dunkelheit, wartet eine Frage. Was geschieht, wenn ein Tongefäß zerbricht und sein Inhalt zurück in die Straßen fließt? […] Mehr lesen >>>
Es beginnt nicht mit einem Schrei, sondern mit einem Auslöschen. In der gespenstischen Stille nach dem Donner, wenn das Nachbild des Blitzes wie ein böses Auge auf der Netzhaut brennt, wird die Welt zu einem entkernten Ort. Die vertrauten Möbel werfen nur noch ihre mineralischen Skelette an die Wand, und in der eigenen Hand, reglos auf dem Tisch, erkennt man plötzlich das fremde Artefakt aus Fleisch und brüchigen Knochen. Dies ist die Geschichte einer einsamen Wacht in einem Belagerungszustand, bei der der Feind keine Stimme hat, sondern ein rhythmisches Hämmern in der Brust ist, ein träges Anschwellen im Dunkel des Körpers, eine lautlose Gegenwart in der Ecke des Zimmers. Es ist die Chronik einer Konfrontation mit dem ältesten Mitbewohner, der nicht durch die Tür kommt, sondern sich aus der Feuchtigkeit an den Wänden rekrutiert, aus dem süßlichen Geruch eines vergessenen Glases auf dem Fensterbrett, in dem das Leben in eine schleimige, faszinierende Anderswelt kippt. Hier wird der Verlust nicht als Erinnerung, sondern als physikalisches Gesetz erfahren: als der plötzliche, messerscharfe Riss, der eine gemeinsame Zukunft in ein bloßes *Davor* und ein flaches, tonloses *Danach* teilt. Eine Tasse im Spülbecken wird zum letzten Museumsexponat einer untergegangenen Zivilisation. Der Protagonist ist kein Held, er ist ein Archäologe des eigenen Verfalls. Er kartografiert das langsame Abtreten seines Körpers, beobachtet, wie die Haut ihre Spannkraft verrät und der Spiegel einen Mann zeigt, der sich Stück für Stück in einen Schatten auflöst. Die größte Angst lauert nicht im Sterben, sondern in diesem schweigsamen Übergang, in der qualvollen Klarheit, die ein Blitz der Erkenntnis in eine stürmische Nacht reißt: Dass wir vielleicht nie wirklich lebten, sondern nur warteten, während das Herz seinen einsamen, öligen Dienst verrichtete. Was bleibt, wenn das Fleisch seine Geschichte vergisst? Ist das, was im schwachen Morgenlicht zurückkehrt, überhaupt noch dasselbe Wesen? Oder nur ein bleiches Etwas, das gelernt hat, den unvermeidlichen Appetit des Verderbens in jeder eigenen Zelle zu spüren, und dennoch, trotzig und müde, den nächsten Atemzug nimmt? […] Mehr lesen >>>
Ein Wunderland ist oben aufgeschlagen, Wo goldne Ströme gehn und dunkel schallen, Gesänge durch das Rauschen tief verhallen, Die möchten gern ein hohes Wort dir […]
Und jagte mit erhitzten Wangen umsonst, es war ein schlimmes Jagen, er kehrte müde und zerschlagen in seine warme Hütte ein. Da saß in schlichtem Werkelkleide, dem […]
Hoch wohnen Götter, hoch im Himmel oben, Auf Teppichen von Licht gewoben Umreigend goldner Tische Brot; Sie wandeln lachend auf und nieder, Sie singen weithinschallend […]