Das stille Flüstern
Tief im Herzen der sächsischen Wälder, dort wo der Nebel sich an die Stämme schmiegt und der Boden unter den Füßen zu atmen scheint, liegt eine […] Mehr lesen
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Tief im Herzen der sächsischen Wälder, dort wo der Nebel sich an die Stämme schmiegt und der Boden unter den Füßen zu atmen scheint, liegt eine […] Mehr lesen
Mehr lesenDer Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen gemalt. In ihrem […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Stadt atmet nicht. Sie flimmert, ein trügerisches Mosaik aus Lichtpixeln und schlafenden Algorithmen, gebaut auf dem Skelett vergessener […] Mehr lesen
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Zwischen der letzten Stunde der Nacht und dem ersten Grau des Morgens existiert ein vergessener Moment, eine winzige Spalte in der Zeit, durch die das Unmögliche sickert. In dieser mehr lesen >>>
Nebelschwaden wie atmende Schleier flossen durch die Bäume, als hätte der Wald selbst das Atmen nie verlernt. Die Stille war nicht leer, sondern wachsam, als ob etwas uraltes mehr lesen >>>
Ich harre dein am alten Platz, - und weißt du's noch, herzlieber Schatz, weißt noch, wie du vor Jahresfrist allabendlich gekommen bist? Allabendlich im Dämmerschein mehr lesen >>>
Bist du's denn wirklich? Sie riß mich an sich und preßte mich in ihre Arme, daß mir beinahe der Atem verging. Dann ergriff sie meine beiden Hände, und mehr lesen >>>
Das ist ganz natürlich, erklärte der Doctor. Die französischen Bauern haben beim ersten Erscheinen der Ballons auf dieselben geschossen, weil mehr lesen >>>
Im tollen Wahn hatt ich dich einst verlassen, Ich wollte gehn die ganze Welt zu Ende, Und wollte sehn, ob ich die Liebe fände, Um mehr lesen >>>
Der Friedhof schlief nicht, seine Dunkelheit erhob sich aus der Tiefe. Eine feuchte Kälte kroch aus dem nassen Gras, schlich mehr lesen >>>
In einen richtigen Kalte Jahreszeit mit Frost und Niederschlag untergeht selbstredend innerhalb desselben alles mehr lesen >>>
Da lauschen alle Herzen, Und alles ist erfreut, Doch keiner fühlt die Schmerzen, Im Lied das tiefe Leid. mehr lesen >>>
Allah ist allwissend! Aber du bist nicht Allah! Ich darf euch nicht freilassen. Warum? Ihr mehr lesen >>>
Die Straßen Dresdens fließen durch Zeit und Raum, jedes Pflaster speichert mehr lesen >>>
Das Samenkorn, das wir der Erde vertraut, wird keimen, sobald der Himmel mehr lesen >>>
Bei dem Wiener Tagung 1815 wurde dem Herzog Ernst eine mehr lesen >>>
werden wir uns von unserm Anker trennen. Diese Fahrt mit mehr lesen >>>
Oh, ein verborgenes Dorf, tief in den mehr lesen >>>
Tief im Herzen der sächsischen Wälder, dort wo der Nebel sich an die Stämme schmiegt und der Boden unter den Füßen zu atmen scheint, liegt eine Welt verborgen, die nur auf das richtige Ohr wartet. Man muss kein Jäger sein, um zu spüren, dass zwischen den moosgrünen Schatten mehr lauert als nur das Rascheln von Tieren - es lauert eine Einladung. Ein Lachen, leicht wie Glockenspiel, das sich zwischen den Farnen verfängt und den Weg weist in eine Dunkelheit, die unwiderstehlich lockt. Dort, wo kein Pfad mehr hinführt, erhebt sich etwas Unmögliches aus dem Unterholz: Architektur aus lebendigem Grün, wachsend, atmend. Eine Pforte, die nicht aus Holz, sondern aus Blattgewebe besteht, kühl und pulsierend unter der Berührung einer zaghaften Hand. Doch hinter dieser Schwelle wohnt keine Gastfreundschaft, sondern eine Wächterin mit einem Gesicht wie vergilbte Blätter und einem Lächeln, das Kälte verströmt. Ihr Angebot ist kein Handel, sondern eine Falle, in Form einer unmöglichen Aufgabe. Ein geliebtes Wesen ist der Preis, und die Münze ist reiner Wahnsinn: Du musst verschlingen, was dich verschlingen will. Jeder Biss ist ein Kampf gegen die Natur selbst, bitter und zäh, während die Luft im verwinkelten Innern nach Moder und alter Magie schmeckt. Doch in dieser Verzweiflung glimmt ein Funke List - und die plötzliche Präsenz eines schweigsamen Riesen zwischen den Bäumen, dessen Axt nicht nur Holz spaltet. Kann ein winziges, verbotenes Feuer in der nächtlichen Wildnis mehr bewirken als offene Konfrontation? Welches Geheimnis birgt der Geschmack von geröstetem Gemüse, das eigentlich eine Tür sein soll? Und wem kann man wirklich trauen, wenn die Regeln des Waldes von einer Hexe geschrieben wurden, deren Zorn so alt ist wie die Wurzeln der Eichen? Die Rettung liegt vielleicht nicht in der Stärke, sondern in der Kühnheit, die Spielregeln zu umgehen - und in einer unerwarteten Allianz mit jemandem, der die Sprache des Holzes spricht. Doch selbst wenn ein Gefährte befreit wird und die Hexe verstummt, ist das letzte Kapitel noch nicht geschrieben. Denn manche Türen, einmal geöffnet - oder verspeist -, wachsen nach. In anderer Form. Mit anderem Geschmack. Und sie locken erneut, leiser jetzt, nur für diejenigen, die das Lachen im Wald noch nicht verlernt haben. Was wächst dort nun im verborgenen Winkel, wo einst das Unheimliche stand, und warum tragen seine neuen Knospen die Form von. Keks? […] Mehr lesen >>>
Der Himmel über Oschatz ist an diesem Morgen von einem unnatürlichen, stillen Blau, als wäre er aus vergessenen Träumen gemalt. In ihrem Wohnzimmer steht Tante Felicity über den Scherben ihrer geliebten Teekanne, und mit dem Porzellan zersplittert die vertraute Ruhe ihres Daseins. Ein kalter Riss durchzieht nicht nur das kostbare Stück, sondern auch ihr Inneres. Draußen flattert eine Zeitung wie ein Vogel mit zerrissenen Flügeln davon, und das Thermometer klettert trotz der Kälte in ihr. Doch etwas anderes fesselt ihren Blick: Mitten in der makellosen Bläue schwebt ein winziger, tintenschwarzer Fleck - ein Fehler im Gemälde des Tages, ein ungesagter Gedanke am Firmament. Plötzlich ist die Erinnerung an Pete Donaldson da, mit dem Geschmack von Salz und Honig und einem Geruch nach Teer und November. Ein Schatten, der nicht zu ihr gehört, spiegelt sich im Fenster, und eine beunruhigende Stille breitet sich aus. Getrieben von einer Ahnung, die nach Antworten verlangt, flüchtet sie sich in ihren roten Hyundai, ihren sturen Gefährten, zu einem einsamen Baum auf einer Wiese. Dort wartet ein altes Buch ohne Titel, dessen Seiten lebendig werden und rätselhafte Sätze offenbaren: "Wer die Farbe des Himmels kennt, hat das Tor bereits durchschritten." Was folgt, ist eine Begegnung, die die Grenzen der Wirklichkeit verwischt. Ein Fremder, gehüllt in blauen Nebel und Stille, nennt sich den Hüter der verlorenen Träume. Er führt sie an verborgene Orte, zu einem steinernen Teufel auf einem vergessenen Friedhof, der eine ewige, unerhörte Bitte in seinen Armen trägt. Hier, zwischen den scheinbar friedlichsten Ausflugszielen Sachsens, lauern Bedeutungen tiefer als jede Sehenswürdigkeit. Felicity beginnt zu begreifen, dass ihre zerbrochene Kanne, der fleckige Himmel und Petes lange verstummte Stimme Teile eines größeren Musters sind - eines, das nach einer Frage verlangt, die sie vielleicht immer schon kannte, aber nie auszusprechen wagte. Zurück in ihrer Küche, während der Dampf aus einer neuen Kanne steigt und der Himmel sich langsam klärt, spürt sie eine neue, fragile Verbindung zum Unsichtbaren. Doch gerade als sich Stille und Dankbarkeit ausbreiten, bemerkt sie einen letzten, winzigen Fehler in der wiederhergestellten Ordnung: Auf der blanken Oberfläche der dampfenden Teetasse spiegelt sich für einen flüchtigen Augenblick nicht ihr Gesicht, sondern der milde, wissende Blick des Hüters. Und sie weiß, das Tor, von dem das Buch sprach, steht noch immer einen Spaltbreit offen. […] Mehr lesen >>>
Die Stadt atmet nicht. Sie flimmert, ein trügerisches Mosaik aus Lichtpixeln und schlafenden Algorithmen, gebaut auf dem Skelett vergessener Betriebssysteme. Ihre Gassen tragen Namen wie vergilbte Befehle, und der Handel wird mit Dingen getrieben, die es nirgendwo anders gibt: Träume in Blumenform, flüsternde Hardware, melancholische Nymphen in Kleidern aus Regentropfen. Hier, in dieser digitalen Metropole, verliert man nicht seinen Schlüssel, sondern seinen Inhalt - das Wesentliche, das einen ausmacht. Die Leere, die folgt, ist nicht still, sondern erfüllt von einem rauschenden Nichts. Ein Suchender irrt durch diese seltsamen Bezirke. Er begegnet Koalas, die mit purpurn glitzernden Augen Blumen als geträumte Währung tauschen, und erhält eine Karte, die zu Orten führt, die niemand gezielt sucht. In schummrigen Hinterzimmern lernt veraltete Technik heimlich das Webdesign der neuen Welt, und in einer Schule für Sinn und Unsinn verkündet ein Lehrer kryptische Weisheiten: Wer lesen will, muss fahren. Jeder Schritt wirft mehr Fragen auf. Was hat ein nächtlicher Westwind mit zerrissenen Datenschutzvorschriften zu tun? Warum installiert eine Handwerkerin Software auf einem Presslufthammer? Die Antworten scheinen in einer flüsternden Karteikarte zu liegen, die von einem Windstoß enthüllt wird: "Inhalt fragmentiert, Suchauftrag unterbrochen." Die Suche wird zur Reise durch die eigene Zersplitterung, vorbei an den verlockenden und gefährlichen Pfaden der Geliebten Nymphe Melancholie, die eine Schale mit der Essenz von Gestern anbietet. Alles führt schließlich zu einem schimmernden Tor, geschnitzt aus puren Daten, über dem ein einziges, verheißungsvolles Wort blinkt: "Start". Dahinter wartet eine Halle aus flüsternden Links und schlafenden Dateien - und vielleicht die verstörende Erkenntnis, dass der Verlust selbst die Bedingung für die Wiederentdeckung war. Denn manchmal muss etwas für Äonen in den Tiefenspeichern von MSDOS schlummern, damit es, eines fernen Tages, wieder auftaucht und seinen Archivar findet. […] Mehr lesen >>>
Wir müssen ja dennoch einen Felsen haben für das Wappen und die Trauer-Widmung und da können wir zwei Fliegen mit einer Klappe zur Strecke bringen. Drunten bei der […]
Über Bergen, Fluß und Talen, Stiller Lust und tiefen Qualen Webet heimlich, schillert, Strahlen! Sinnend ruht des Tags Gewühle In der dunkelblauen Schwüle, Und die […]
Die Gesetzsammlung vom Jahre 1857 veröffentlichte die mit der Ende 1856 versammelt gewesenen Landschaft verabschiedeten Gesetze; durch dieselben wurde die […]