Ein unsichtbares Band,
Die Welt unter dir schrumpft zu einer Miniaturlandschaft, während der Himmel sich in eine unendliche Leinwand verwandelt. Was beginnt als einfache […] Mehr lesen
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Die Welt unter dir schrumpft zu einer Miniaturlandschaft, während der Himmel sich in eine unendliche Leinwand verwandelt. Was beginnt als einfache […] Mehr lesen
Mehr lesenTief im labyrinthischen Herzen des Spreewalds, wo das Licht in tausend Wasseradern zerbricht und moosbesetzte Wurzeln das flüsternde Dunkel […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Luft steht. Sie steht über einem vergessenen See irgendwo am Gürtel der Welt, wo Tag und Nacht in einem erstickenden, feuchten Atemzug vergehen. […] Mehr lesen
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Die Turnhalle roch nach Ringelnatz, Magnesiumstaub und vergessenen Gedichten. In der Ecke staubten Reckstangen vor sich hin, ein silbernes Armband kicherte leise vor sich hin. Im trüben mehr lesen >>>
Ein harmloser Klick, ein flüchtiger Gedanke und schon beginnt das Netz seine Fäden um dich zu spinnen. Du wolltest nur kurz etwas über Dresdner Stadtgeschichte lesen, doch mehr lesen >>>
Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - aus jedem mehr lesen >>>
Wie die Alte zu diesem würzigen Namen gekommen war, weiß ich nicht; aber als sie jetzt ganz nahe vor mir stand, duftete sie nicht nur nach Petersilie, mehr lesen >>>
Gebrochen ist dein Herz, ich weiß es wohl, Ich hör' ja die zerrissne Saite schwirren, Ich seh' den Wahnsinn, o ich seh' ihn wohl Durch deiner mehr lesen >>>
Durch die Ungunst, welche das Verlangen nach einer selbständigern Entwickelung des Volkslebens schon länger von Seiten der Regierung mehr lesen >>>
Tief eingebettet in die schweigenden Täler des Erzgebirges liegt ein Land, in dem die Zeit einen anderen Takt schlägt, einen mehr lesen >>>
sich mit einer der Flinten bewaffnend, ich muß Ihnen helfen, Herr Dick, oder das nimmt kein Ende. Der Elephant blieb mehr lesen >>>
Zwölf winddürre Musiker schlendern herein; blind Fiedelweib holpert wohl hintendrein. Da schleppt der mehr lesen >>>
Die Werrabahn von Eisenach bis Koburg wurde am 1. November eröffnet. In der mehr lesen >>>
Gang nicht ganz sicher war, und sie könnten dies bei ihrer Vernehmung mit in mehr lesen >>>
denn wohl brauchen, Tom? Na, so lang' wie wir eigentlich regelrecht brauchen mehr lesen >>>
Ein seichter Dunst legt sich über das Müglitztal, ein mehr lesen >>>
Oft wenn ich bläuliche Streifen Seh über die Dächer mehr lesen >>>
So manche, die sich glühend in bittrer Qual mehr lesen >>>
Die Welt unter dir schrumpft zu einer Miniaturlandschaft, während der Himmel sich in eine unendliche Leinwand verwandelt. Was beginnt als einfache Ballonfahrt entpuppt sich als Reise in die verborgenen Schichten Europas. Hoch über den Wolken existieren Orte, die auf keiner Landkarte verzeichnet sind - das Sonnenarchiv, eine schwebende Kathedrale aus Licht, in der verlorene Sonnenmomente aufbewahrt werden. Hier warten Glasfenster mit Botschaften, die nur für bestimmte Augen bestimmt sind. Ein schwarzes Fenster trägt deinen Namen, und seine Dunkelheit birgt das Gewicht aller nicht gelebten Möglichkeiten. Weiter geht die Reise zu schwebenden Plattformen, wo Reisende ohne Namen Geschichten als Währung tauschen. Ihre Kleider wechseln mit den Erinnerungen, die sie tragen, und ihre Gesichter zeigen die Spuren unzähliger Himmelsüberquerungen. Dann erscheint zwischen Wolkenkuppen eine Stadt aus Nebel und spiegelndem Licht, gebaut aus Visionen, auf schwindendem Boden. Ihre Bewohner kennen keine Uhrzeit, nur die Ewigkeit des Augenblicks. Sie schenken dir ein Stück Sonne zum Mitnehmen - winzig, warm und unzerbrechlich. Doch die größte Überraschung kommt mit den Windwesen, die nicht in Worten sprechen, sondern in Bildern und Gefühlen. Sie erinnern dich an Dinge, die du nie erlebt hast, an Orte, die es nicht geben dürfte. Die Grenze zwischen deiner Geschichte und der des Himmels löst sich auf. Was wirst du tun, wenn du erfährst, dass deine Erinnerungen nicht alle dir gehören? Und was verbirgt sich wirklich in der kleinen Papierkapsel, die dir mit den Worten "Bewahren. Nicht reparieren" anvertraut wurde? […] Mehr lesen >>>
Tief im labyrinthischen Herzen des Spreewalds, wo das Licht in tausend Wasseradern zerbricht und moosbesetzte Wurzeln das flüsternde Dunkel bevölkern, beginnt eine Suche, die mehr ist als eine Reise. Hier, im scheinbar zeitlosen Frieden des Wasserlabyrinths, lauert ein Schweigen, das Geschichten verschluckt. Ein Mann folgt der Einladung eines Fremden, geleitet von einer Landkarte, die nicht auf Papier, sondern in den fehlenden Fragmenten seiner eigenen Erinnerung gezeichnet ist. Er sucht nicht nur die Stille, sondern das, was sie zum Sprechen bringen kann - eine verlorene Melodie, ein vergessenes Versprechen, das nur das Wasser kennt. Doch der Spreewald hütet seine Geheimnisse hinter einem Schleier aus idyllischem Grün. Während der Kahn durch stille Kanäle gleitet, wächst das Unbehagen mit jedem Paddelschlag. Die Natur beobachtet. In den Spiegelungen des braunen Wassers tauchen flüchtige Gesichter auf, die nicht die des Fährtenführers sind. Alte, in Bäume geritzte Symbole erzählen von einem Pakt, der längst gebrochen sein soll. Und in der Stille dazwischen pocht eine Frage: Was sucht er wirklich? Und was sucht ihn? Die Vorbereitungen erwiesen sich als trügerisch; das Studium der Mundarten offenbarte nicht Worte, sondern ein geflüstertes Warnsystem der Einheimischen. Jetzt, isoliert in der einsamen Schönheit, erkennt er, dass seine Reise vorbereitet wurde, lange bevor er sie antrat. Die Träume, die ihn hierher führten, waren keine eigenen. Und als die Dämmerung das Grün in tiefes Violett taucht und das Geräusch des Paddels plötzlich verstummt, entdeckt sein Blick etwas im schwarzen Wasser, das nicht verschwinden will - die Silhouette eines Ballons, der nie den Himmel berührte, gefangen in der Tiefe und aufsteigend, direkt unter dem Kiel. […] Mehr lesen >>>
Die Luft steht. Sie steht über einem vergessenen See irgendwo am Gürtel der Welt, wo Tag und Nacht in einem erstickenden, feuchten Atemzug vergehen. Drei Menschen sind hier gefangen, gestrandet in einer Aluminiumschale, umgeben von Wasser und einem Dschungel, der jedes Geräusch verschluckt. Ihre Welt schrumpft auf das Ufer, auf knappe Rationen und auf das weiße Rauschen eines funktionsunfähigen Funkgeräts. Sie sind allein. Bis die Nacht kommt. Denn mit der Dunkelheit erwacht etwas anderes. Ein Licht. Es schneidet präzise durch die Schwärze der gegenüberliegenden Ufers, ein blinkendes, mathematisches Muster gegen die samtene Finsternis. Drei Pulse. Zwei Pulse. Es ist kein Zufall, es ist eine Botschaft. Eine Einladung? Eine Warnung? Es zieht sie hinein in das undurchdringliche Grün, auf einen Marsch, der weniger eine Suche als eine Verfolgungsjagd wird - gehetzt von einem unsichtbaren Verfolger, dessen monströse Abdrücke im frischen Moos zurückbleiben. Sie finden eine Lichtung, die nach verbranntem Holz riecht, und in ihrer Mitte einen rostigen Pfahl. An ihm flattert ein Fetzen Stoff, gebleicht und zerrissen. Sein Symbol ist nirgendwo verzeichnet, es gehört keiner bekannten Flagge dieser Erde. Es ist ein Zeichen ohne Heimat. Ein Rätsel in Blau und Gelb. Doch das Licht lügt. Es lockt sie nicht zur Rettung, es treibt sie auseinander. Einer von ihnen verschwindet in der grünen Wand und kehrt verwandelt zurück, besessen von der rhythmischen Botschaft, die nun in seinen eigenen Knochen zu vibrieren scheint. Er kratzt das fremde Symbol in den Boden, ein Echo des Pfahls. Und das Signal beginnt zu antworten - zuerst von zwei Seiten, dann in einem perfekten, unheimlichen Synchronismus. Die Insel spricht mit sich selbst. Was hat es mit diesen Menschen vor? Die finale Wahrheit bricht nicht vom Himmel, sie steigt aus der Tiefe des Sees empor. Ein gleißend grünes Leuchten erhellt das Wasser von unten und enthüllt kantige, unmögliche Umrisse, die keine Natur geschaffen hat. Das ist der Moment, in dem Verlorenheit in absoluten Schrecken kippt. Die Rettung, auf die sie gehofft hatten, existiert nicht. Stattdessen erhebt sich am Ufer die volle Flagge im windstillen Nichts, und eine vertraute Stimme verkündet mit fremder Gleichgültigkeit, dass der Posten nun besetzt sei. Sie treiben auf dem schwarzen Wasser, während unter ihrem Boot etwas Großes, etwas mit einem grünen Schein, langsam aufsteigt. Die Wache hat gerade erst begonnen. […] Mehr lesen >>>
Auf sandiger Haide am Kiefernforst Kauert ein Häuschen gedrückt An Fenster, Dach und Lehmgewand Verwahrlost und zerstückt. Des bretternen Stalles Thüre klafft, - […]
Für eine zeitgemäße Umgestaltung des altlandständischen gothaischen Landtages, welcher sich 1846 hauptsächlich mit Hypothekenwesen, Zusammenlegung der Felder, […]
Ein Schatten huscht an mir vorüber, ein körperloses Schemen nur, Ich seh' ihn nicht: ich fühle seinen eisigen Hauch und das Wehen gelösten Haares um meine Stirn . . […]